Sonntag, März 04, 2007

joggen unter erschwerten Bedingungen

Der Gedanke, eine Woche lang nicht joggen gehen zu können, weil Janis krank zu Hause ist, hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch die vage Hoffnung, dass ich vielleicht abends nicht zu kaputt bin und mein Freund aufpassen kann, während ich jogge, hat mich da nicht glücklicher gemacht. Eine Lösung musste her! Die fand sich in unserem uralt Kinderwagen. Ein riesengroßes, leider auch recht schweres Teutonia-Geschoss. Allerdings mit einer super Federung und schön hohen Griffen. Den hab ich heute aus dem Keller geholt, Janis rein gesetzt und es einfach mal ausprobiert. Das das Teil so schwer ist, ist wirklich störend, generell ist es störend, einen schweren Kinderwagen mit Kind drin beim joggen zu schieben. Aber es geht! 40 Minuten hab ich geschafft, auch in guter Geschwindigkeit. Dann musste erst mal eine Pause sein, Streching, Walking, ein paar Minuten bin ich dann noch gelaufen, aber alles in allem war ich zu geschafft. Aber mit 40 Minuten bin ich auch schon super zufrieden!

Und Janis hatte auch was davon: Sie hat entspannt im freien geschlafen, wurde schön geschaukelt - zu Hause hat der Mittagschlaf nämlich nicht ganz so toll geklappt. Insofern also für uns beide etwas positives. Denn was kann man einem kranken Kind schon besseres tun, als es an die frische Luft zu bringen, ohne, dass es sich dabei anstrengend muss?

Fazit: Morgen wieder!

Das anschließende Streching und Gymnastik zu Hause hat übrigens auch einen ganz anderen Reiz, wenn einen dabei jemand versucht umzustumpen, in den Haaren wuschelt, nen Schnuller aufnötigen will, an der Nase zieht, urplötzlich ins Ohr kreischt usw. usf.

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