Mittwoch, Dezember 20, 2006
uups, bunt hier
ich hab ein bisschen rumgespielt... und nun ist es hier etwas bunter.
Aber das passt ja auch schön zu Weihnachten für das ich Euch allen gute Nerven wünsche und viel Spaß, was immer ihr macht.
Ich hab das Glück, Weihnachten wieder bei einer lieben Freundin zu verbringen, die eine Tochter in Janis Alter hat. Am ersten Weihnachtsfeiertag fahre ich außerdem mit meiner großen kleinen Schwester zu meiner Mutter. Nach etwa 10 Jahren wieder Kontakt und sogar das erste mal eine richtiges Familienweihnachten! Ich freu mich schon! Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbringe ich mit zwei meiner besten Freundinnen und überhaupt: Ich hab im Moment dauernd was vor und deshalb weder Zeit noch Lust, hier groß meine Gedankenblasen zu veröffentlichen.
Aber: Die meisten wissen ja: Ich bin eine unverbesserliche Vielquasselerin und mein virtuelles Ich ist da auch nicht anders.
Es ist also so sicher wie das Amen in der Kirche, dass ich auch mal wieder mehr hier schreibe.
Übrigens wünsche ich auch allen einen guten Rutsch und ein neues Jahr, das viel besser ist als das alte, in dem Ihr es schafft alle Eure guten Vorsätze wenigstens mal ein bisschen umzusetzen und überhaupt alles mal gut läuft und man zusätzlich auch noch Glück auf allen Ebenen hat.
Und die von Euch, die Weihnachten und/oder Silvester alleine verbringen müssen: Lasst Euch davon nicht runter ziehen! Das sind eigentlich nur stinknormale Tage!
Freitag, Dezember 08, 2006
wah... unglaublich
Und mittendrin: SCHOCK.
Ich komme aus der Dusche zurück und was sehe ich? Janis, die die Drahtseite einer Wunderkerze (keine Ahnung, wie sie an die ran gekommen ist) in eine Steckdose steckt...
Was für ein Glück, dass ich überall Steckdosensicherungen drin hab!
Unglaublich...
Dienstag, Dezember 05, 2006
Weird Al Yankovic - Smells Like Nirvana
Leute, dank Peter (Bornheimer) hab ich Weird Al Yankovic wieder entdeckt. Den hatte ich noch als Gott in Erinnerung, als ich etwa 12 oder noch jünger war und er Michael Jackson Songs (beat it - eat it, bad - fat) und Madonnas Like a virgin (Like a surgeon) meisterlich durch den Kakao gezogen hat. Ich dachte immer, der Kerl hätte seitdem nichts mehr gemacht.
WIE SCHÖN, DASS ICH DA IRRE
Eigentlich wollte Peter mich ja nur auf White & Nerdy aufmerksam machen (genial). Was ich anschließend gesehen habe war so viel geiles, aber ich hab natürlich jetzt hier nur den Nirvana-Kakao verschüttet. Und damit bin ich noch nett, ursprünglich hatte ich etwa sechs Beiträge nur mit Weird Al Yakonvic - YouTube - Clips gepostet! Aber dann wurde mir klar, dass mir diese Orgie keiner verzeihen und mein Blog künftig gar nicht mehr gelesen würde. Also hab ich mich nun zusammengerissen, trotz meiner hysterischen Lachlaune (ihr müsst das Video sehen, wo Al den Song "Sarah" kommentiert... ich krieg mich nicht mehr ein! Wo war ich stehen geblieben? Also seit mir nicht böse, ich hab Euch unzählige Weird-Al-Posts erspart.
Freitag, Dezember 01, 2006
aus dem Duden-Newsletter
Im Duden-Newsletter ist aber dennoch immer mal wieder was überraschendes dabei, so auch heute. Ich will es Euch nicht vorenthalten:
Hätten Sie's gewusst?
brav
Das Wörtchen brav gebrauchen wir heute überwiegend in der Bedeutung „gehorsam, artig”. Das Adjektiv wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Französischen entlehnt. Verwandt ist es mit dem italienischen und dem spanischen Wort bravo. Hier zeigt sich bereits etwas von dem ungestümen Charakter, der diesem Begriff ursprünglich innewohnte: „Bravo!” ruft man nämlich nicht unbedingt artigen und wohlgefälligen Zeitgenossen zu, sondern oft solchen, die sich wacker, unbändig oder wild aufführen.
Das Wort bravo geht wiederum auf das lateinische barbarus zurück. Und siehe da: Bei den alten Römern war die Bedeutung eine ganz andere. Lateinisch barbarus bedeutet nämlich „fremd, wild, ungesittet”.
Den Kindern kann das nur recht sein: Wenn sie der Nikolaus nächste Woche fragt, ob sie auch brav waren, können sie das in jedem Fall guten Gewissens mit „Ja” beantworten. Selbst das wildeste Kind hat dabei – sprachhistorisch betrachtet – noch nicht einmal geflunkert.
(Kann dem Duden-Verlag ja nur recht sein, schließlich ist das ja auch Werbung für seinen Newsletter. Den ich echt von Herzen empfehlen kann.)
Janis neues Lieblingswort: NEIN

Und leider meint sie auch "Nein".
Ich habe das Wort immer nur sehr sparsam eingesetzt. Nur, wenn es nötig war. Dann aber auch konsequent.
Leider ist Janis gerade mal wieder in einer Ausprobierphase. Sie testet ihre Grenzen und damit auch meine. Und jeder bekommt ihr "Nein" zu hören. Imaginäre Spielkameraden kriegen permanent per "nein" mitgeteilt, dass sie nicht mitspielen dürfen. Gestern Abend wurde unser Kater Tamo erst mit einem Scoubidou-Freundschaftsband zum spielen angelockt und dann mit einem empörten "Talla! Nein!" zurückgewiesen. Tja und heute morgen in der Krippe sprach mich dann auch eine Erzieherin drauf an.

Dort passiert nämlich, was bei uns zu Hause letzte Woche bereits den Höhepunkt überschritten hatte und zum Glück schon fast wieder ausgestanden ist: Janis verweigert sich. Eingespielte Dinge klappen plötzlich nicht mehr, weil Janis nicht mitmacht, sich mit energisch wehrt und das alles auch noch für ein Spiel hält. Und geht was nicht so wie sie will, wird dramatisch losgeheult, inkl. auf den Boden werfen.
Früher lief alles sehr gut. Janis bekam alles angekündigt, war eingebunden und machte stolz und begeistert mit. So hatten wir unsere Rituale, die fröhlich und friedlich abliefen und vor allem funktionierten. Das hat sie nun mal kurz ausgehebelt. Inzwischen geht es aber schon wieder. Nur halt in der Krippe nicht. Da sind alle Erzieherinnen am verzweifeln und ausflippen mit Janis.
Was tut das doch meinem Ego gut, zu erfahren, dass ich nicht alleine hilflos der kleinen energischen Zicke* gegenüber stehe. Einem Team von erfahrenen Profis geht es da genauso.
Schön! Ein paar Tipps konnte ich noch geben und ich weiß ja, dass es bei uns zu Hause schon wieder deutlich besser läuft.
Komischerweise ist es mir nicht peinlich, dass meine Kleine in der Krippe den Rahmen sprengt, andere Kinder mit aufputscht und Rabatz macht ohne Ende. Ein stückweit bin ich immer sehr stolz, wenn meine Tochter als energische Kleine Person auffällt (auch die Kinderärztin hat das schon bemerkt und meine Mutter...). Ne, irgendwie bin ich stolz darauf. Janis ist sehr selbstbewußt, sehr stark und weiß genau was sie will. Ich will gar nicht, dass sie verlernt, sich durchzusetzen. Auch, wenn es manchmal nerven kostet. Im Endeffekt klappt ja doch alles und sie ist bei all dem Terz, den sie veranstaltet gleichzeitig immer noch ein sehr lustiges, fröhliches und herzensliebes Mädchen. Aber nicht, dass ich das letzte Woche hätte sehen können, als ich an ihr verzweifelte... :-D
* Sie ist auch schnell beleidigt und wehe es geht nicht alles gleichzeitig oder nicht in dem Tempo, das sie sich wünschst. Es muss alles zu 100 % nach ihren Vorstellungen gehen, sonst flippt sie aus. Leider sind manche Vorstellungen schlicht unrealistisch. Ich kann ihr nicht gleichzeitig die Schuhe anziehen und eine Banane für sie schälen, während ich ihr ein Bonbon in den Mund stecke.
