Mittwoch, Dezember 20, 2006

uups, bunt hier

Hallo,

ich hab ein bisschen rumgespielt... und nun ist es hier etwas bunter.
Aber das passt ja auch schön zu Weihnachten für das ich Euch allen gute Nerven wünsche und viel Spaß, was immer ihr macht.

Ich hab das Glück, Weihnachten wieder bei einer lieben Freundin zu verbringen, die eine Tochter in Janis Alter hat. Am ersten Weihnachtsfeiertag fahre ich außerdem mit meiner großen kleinen Schwester zu meiner Mutter. Nach etwa 10 Jahren wieder Kontakt und sogar das erste mal eine richtiges Familienweihnachten! Ich freu mich schon! Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbringe ich mit zwei meiner besten Freundinnen und überhaupt: Ich hab im Moment dauernd was vor und deshalb weder Zeit noch Lust, hier groß meine Gedankenblasen zu veröffentlichen.

Aber: Die meisten wissen ja: Ich bin eine unverbesserliche Vielquasselerin und mein virtuelles Ich ist da auch nicht anders.

Es ist also so sicher wie das Amen in der Kirche, dass ich auch mal wieder mehr hier schreibe.

Übrigens wünsche ich auch allen einen guten Rutsch und ein neues Jahr, das viel besser ist als das alte, in dem Ihr es schafft alle Eure guten Vorsätze wenigstens mal ein bisschen umzusetzen und überhaupt alles mal gut läuft und man zusätzlich auch noch Glück auf allen Ebenen hat.

Und die von Euch, die Weihnachten und/oder Silvester alleine verbringen müssen: Lasst Euch davon nicht runter ziehen! Das sind eigentlich nur stinknormale Tage!

Freitag, Dezember 08, 2006

wah... unglaublich

Heute: Entspannter Vormittag

Und mittendrin: SCHOCK.

Ich komme aus der Dusche zurück und was sehe ich? Janis, die die Drahtseite einer Wunderkerze (keine Ahnung, wie sie an die ran gekommen ist) in eine Steckdose steckt...
Was für ein Glück, dass ich überall Steckdosensicherungen drin hab!

Unglaublich...

Dienstag, Dezember 05, 2006

Weird Al Yankovic - Smells Like Nirvana

Leute, dank Peter (Bornheimer) hab ich Weird Al Yankovic wieder entdeckt. Den hatte ich noch als Gott in Erinnerung, als ich etwa 12 oder noch jünger war und er Michael Jackson Songs (beat it - eat it, bad - fat) und Madonnas Like a virgin (Like a surgeon) meisterlich durch den Kakao gezogen hat. Ich dachte immer, der Kerl hätte seitdem nichts mehr gemacht.

WIE SCHÖN, DASS ICH DA IRRE

Eigentlich wollte Peter mich ja nur auf White & Nerdy aufmerksam machen (genial). Was ich anschließend gesehen habe war so viel geiles, aber ich hab natürlich jetzt hier nur den Nirvana-Kakao verschüttet. Und damit bin ich noch nett, ursprünglich hatte ich etwa sechs Beiträge nur mit Weird Al Yakonvic - YouTube - Clips gepostet! Aber dann wurde mir klar, dass mir diese Orgie keiner verzeihen und mein Blog künftig gar nicht mehr gelesen würde. Also hab ich mich nun zusammengerissen, trotz meiner hysterischen Lachlaune (ihr müsst das Video sehen, wo Al den Song "Sarah" kommentiert... ich krieg mich nicht mehr ein! Wo war ich stehen geblieben? Also seit mir nicht böse, ich hab Euch unzählige Weird-Al-Posts erspart.

Freitag, Dezember 01, 2006

aus dem Duden-Newsletter

Ich lese regelmäßig den Duden-Newsletter. Nicht, dass es was nützt. Ich mache weiterhin viele Fehler und bin noch dazu zu schlampig, meine Texte zu prüfen, ehe ich sie der staunenden Welt *haha* zur Kenntnis gebe.

Im Duden-Newsletter ist aber dennoch immer mal wieder was überraschendes dabei, so auch heute. Ich will es Euch nicht vorenthalten:



Hätten Sie's gewusst?


brav

Das Wörtchen brav gebrauchen wir heute überwiegend in der Bedeutung „gehorsam, artig”. Das Adjektiv wurde Anfang des 19. Jahrhunderts aus dem Französischen entlehnt. Verwandt ist es mit dem italienischen und dem spanischen Wort bravo. Hier zeigt sich bereits etwas von dem ungestümen Charakter, der diesem Begriff ursprünglich innewohnte: „Bravo!” ruft man nämlich nicht unbedingt artigen und wohlgefälligen Zeitgenossen zu, sondern oft solchen, die sich wacker, unbändig oder wild aufführen.

Das Wort bravo geht wiederum auf das lateinische barbarus zurück. Und siehe da: Bei den alten Römern war die Bedeutung eine ganz andere. Lateinisch barbarus bedeutet nämlich „fremd, wild, ungesittet”.

Den Kindern kann das nur recht sein: Wenn sie der Nikolaus nächste Woche fragt, ob sie auch brav waren, können sie das in jedem Fall guten Gewissens mit „Ja” beantworten. Selbst das wildeste Kind hat dabei – sprachhistorisch betrachtet – noch nicht einmal geflunkert.



(Kann dem Duden-Verlag ja nur recht sein, schließlich ist das ja auch Werbung für seinen Newsletter. Den ich echt von Herzen empfehlen kann.)

Janis neues Lieblingswort: NEIN

Janis hat ein neues Lieblingswort: Nein.

Und leider meint sie auch "Nein".

Ich habe das Wort immer nur sehr sparsam eingesetzt. Nur, wenn es nötig war. Dann aber auch konsequent.

Leider ist Janis gerade mal wieder in einer Ausprobierphase. Sie testet ihre Grenzen und damit auch meine. Und jeder bekommt ihr "Nein" zu hören. Imaginäre Spielkameraden kriegen permanent per "nein" mitgeteilt, dass sie nicht mitspielen dürfen. Gestern Abend wurde unser Kater Tamo erst mit einem Scoubidou-Freundschaftsband zum spielen angelockt und dann mit einem empörten "Talla! Nein!" zurückgewiesen. Tja und heute morgen in der Krippe sprach mich dann auch eine Erzieherin drauf an.


Dort passiert nämlich, was bei uns zu Hause letzte Woche bereits den Höhepunkt überschritten hatte und zum Glück schon fast wieder ausgestanden ist: Janis verweigert sich. Eingespielte Dinge klappen plötzlich nicht mehr, weil Janis nicht mitmacht, sich mit energisch wehrt und das alles auch noch für ein Spiel hält. Und geht was nicht so wie sie will, wird dramatisch losgeheult, inkl. auf den Boden werfen.

Früher lief alles sehr gut. Janis bekam alles angekündigt, war eingebunden und machte stolz und begeistert mit. So hatten wir unsere Rituale, die fröhlich und friedlich abliefen und vor allem funktionierten. Das hat sie nun mal kurz ausgehebelt. Inzwischen geht es aber schon wieder. Nur halt in der Krippe nicht. Da sind alle Erzieherinnen am verzweifeln und ausflippen mit Janis.

Was tut das doch meinem Ego gut, zu erfahren, dass ich nicht alleine hilflos der kleinen energischen Zicke* gegenüber stehe. Einem Team von erfahrenen Profis geht es da genauso.

Schön! Ein paar Tipps konnte ich noch geben und ich weiß ja, dass es bei uns zu Hause schon wieder deutlich besser läuft.


Komischerweise ist es mir nicht peinlich, dass meine Kleine in der Krippe den Rahmen sprengt, andere Kinder mit aufputscht und Rabatz macht ohne Ende. Ein stückweit bin ich immer sehr stolz, wenn meine Tochter als energische Kleine Person auffällt (auch die Kinderärztin hat das schon bemerkt und meine Mutter...). Ne, irgendwie bin ich stolz darauf. Janis ist sehr selbstbewußt, sehr stark und weiß genau was sie will. Ich will gar nicht, dass sie verlernt, sich durchzusetzen. Auch, wenn es manchmal nerven kostet. Im Endeffekt klappt ja doch alles und sie ist bei all dem Terz, den sie veranstaltet gleichzeitig immer noch ein sehr lustiges, fröhliches und herzensliebes Mädchen. Aber nicht, dass ich das letzte Woche hätte sehen können, als ich an ihr verzweifelte... :-D





* Sie ist auch schnell beleidigt und wehe es geht nicht alles gleichzeitig oder nicht in dem Tempo, das sie sich wünschst. Es muss alles zu 100 % nach ihren Vorstellungen gehen, sonst flippt sie aus. Leider sind manche Vorstellungen schlicht unrealistisch. Ich kann ihr nicht gleichzeitig die Schuhe anziehen und eine Banane für sie schälen, während ich ihr ein Bonbon in den Mund stecke.

Donnerstag, November 30, 2006

Red Hot Moon

Einfach so, weil sie mir nach all den Jahren immer noch sooo gut tun.

grr Fotos

grrr, also die Arcor-Fotoalben wollen einfach nicht so wie ich ... hab sie mal komplett rausgeschmissen... irgendwann kommen neue. Wollte ohnehin mal andere Dienste ausprobieren. Also vorerst: Keine Fotos...

Mittwoch, November 29, 2006

rührend

Heute schrieb mir eine andere Mutter aus der Krippe:

Übrigens hat mich Deine Mail über Frankas Fortschritte sehr stolz gemacht. Ist schon irre, wie schnell das alles geht.
Janis ist immer ganz traurig wenn Franka vor ihr geholt wird. Hilft dann aber immer ganz toll, Franka anzuziehen. Echt goldig!




Das rührt mich einfach und macht mich auch sehr stolz. Meine Janis ist ein wahnsinnig lieber kleiner Mensch. Zwar zickt sie auch gewaltig rum, aber das ist normal im Trotzalter. Ansonsten ist sie einfach herzensgut, kommunikativ, freundlich und offen. Und so wahnsinnig besorgt um andere. An mich darf kein Arzt ran, auch keine Verkäuferin, die Bandagen an den Rücken anpassen will. Da hat sie einfach Sorge um mich. Neulich als ich sie aus der Krippe holte, blieb ihr Freund Arne alleine im Raum zurück. Darauf hin fing sie furchtbar an zu weinen und seinen Namen zu rufen. Ich hab dann erst mal alles gestoppt, damit sie sich beruhigen kann und ihr erklärt, dass Arne nicht alleine bleibt. Erst dann ging es heim.
Vor einem halben Jahr, als sie noch sehr neu in der Krippe war, hat sie bereits allen Eltern und Kindern, die kamen oder gingen, gewunken. Inzwischen fallen die Begrüßungen noch herzlicher aus: Ihre Lieblingsfreundin Amina wird zur Begrüßung umarmt... das ist so goldig.

Momentan geht es mir nicht so gut und da ist ein großer Trost, so eine liebe Seele in seinem Leben haben zu dürfen.

Montag, November 27, 2006

PMS Survival Guide

Was mich die letzten Tage beschäftigt hat, seht ihr hier. Wenn ich mich ent-PMSt habe, melde ich mich wieder.

Mittwoch, November 22, 2006

Abschiedsbrief

Nach dem ich gelesen habe, dass man versucht, sämtliche Spuren des Amokläufers von Emsdetten zu verwischen, habe ich mich entschlossen, seinen Abschiedsbrief hier einzustellen. Denn egal, ob das nur ein Gerücht oder eine Tatsache ist: Das kann man nicht einfach verschwinden lassen. Zumal sein Brief lesenswert ist. Die Gedanken, die er sich macht, machen sich unendlich viele andere Menschen auch. Jugendliche, aber auch Erwachsene. Die meisten davon leiden still und richten ihre Agressionen vor allem gegen sich selbst. So oder so... diese Probleme lassen sich nicht weglöschen.

Übrigens finde ich es mehr als peinlich, dass sich manche Politiker nicht entblöden, nun mal wieder ein Verbot von Killerspielen in die Diskussion zu bringen.

"Wenn man weiss, dass man in seinem Leben nicht mehr Glücklich werden kann, und sich von Tag zu Tag die Gründe dafür häufen, dann bleibt einem nichts anderes übrig als aus diesem Leben zu verschwinden. Und dafür habe ich mich entschieden. Es gibt vielleicht Leute die hätten weiter gemacht, hätten sich
gedacht "das wird schon", aber das wird es nicht.

Man hat mir gesagt ich muss zur Schule gehen, um für mein leben zu lernen, um später ein schönes Leben führen zu können. Aber was bringt einem das dickste Auto, das grösste Haus, die schönste Frau, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist. Wenn deine Frau beginnt dich zu hassen, wenn dein Auto Benzin verbraucht das du nicht zahlen kannst, und wenn du niemanden hast der dich in deinem scheiss Haus besuchen kommt!

Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin. Für die ersten jahre an der GSS stimmt das sogar, ich war der Konsumgeilheit verfallen, habe anach gestrebt Freunde zu bekommen, Menschen die dich nicht als Person, sondern als Statussymbol sehen.

Aber dann bin ich aufgewacht! Ich erkannte das die Welt wie sie mir erschien nicht existiert, das ie eine Illusion war, die hauptsächlich von den Medien erzeugt wurde. Ich merkte mehr und mehr in was für einer Welt ich mich befand. Eine Welt in der Geld alles regiert, selbst in der Schule ging es nur darum. Man musste das neuste Handy haben, die neusten Klamotten, und die richtigen "Freunde". hat man eines davon nicht ist man es nicht wert beachtet zu werden. Und diese Menschen nennt man Jocks. Jocks sind alle, die meinen aufgrund von teuren Klamotten oder schönen Mädchen an der Seite über anderen zu stehen. Ich verabscheue diese Menschen, nein, ich verabscheue
Menschen.

Ich habe in den 18 Jahren meines Lebens erfahren müssen, das man nur Glücklich werden kann, wenn man sich der Masse fügt, der Gesellschaft anpasst. Aber das konnte und wollte ich nicht. Ich bin frei! Niemand darf in mein Leben eingreifen, und tut er es doch hat er die Konsequenzen zu tragen! Kein Politiker hat das Recht Gesetze zu erlassen, die mir Dinge verbieten, Kein Bulle hat das Recht mir meine Waffe wegzunehmen, schon gar nicht während er seine am Gürtel trägt.

Wozu das alles? Wozu soll ich arbeiten? Damit ich mich kaputtmaloche um mit 65 in den Ruhestand zugehen und 5 Jahre später abzukratzen? Warum soll ich mich noch anstrengen irgendetwas zu erreichen, wenn es letztendlich sowieso für'n Arsch ist weil ich früher oder später krepiere?

Ich kann ein Haus bauen, Kinder bekommen und was weiss ich nicht alles. Aber wozu? Das Haus wird irgendwann abgerissen, und die Kinder sterben auch mal. Was hat denn das Leben bitte für einen Sinn? Keinen! Also muss man seinem Leben einen Sinn geben, und das mache ich nicht indem ich einem überbezahlten Chef im Arsch rumkrieche oder mich von Faschisten verarschen lasse die mir erzählen wollen wir leben in einer Volksherrschaft.

Nein, es gibt für mich jetzt noch eine Möglichkeit meinem Leben einen Sinn zu geben, und die werde ich nicht wie alle anderen zuvor verschwenden! Vielleicht hätte mein Leben komplett anders verlaufen können. Aber die Gesellschaft hat nunmal keinen Platz für Individualisten. Ich meine richtige Individualisten, Leute die selbst denken, und nicht solche "Ich trage ein Nietenarmband und bin alternativ" Idioten!

Ihr habt diese Schlacht begonnen, nicht ich. Meine Handlungen sind ein Resultat eurer Welt, eine Welt die mich nicht sein lassen will wie ich bin. Ihr habt euch über mich lustig gemacht, dasselbe habe ich nun mit euch getan, ich hatte nur einen ganz anderen Humor!

Von 1994 bis 2003/2004 war es auch mein Bestreben, Freunde zu haben, Spass zu haben. Als ich dann 1998 auf die GSS kam, fing es an mit den Statussymbolen, Kleidung, Freunde, Handy usw.. Dann bin ich wach geworden. Mir wurde bewusst das ich mein Leben lang der Dumme für andere war, und man sich über mich lustig machte. Und ich habe mir Rache geschworen!

Diese Rache wird so brutal und rücksichtslos ausgeführt werden, dass euch das Blut in den Adern gefriert. Bevor ich gehe, werde ich euch einen Denkzettel verpassen, damit mich nie wieder ein Mensch vergisst!

Ich will das ihr erkennt, das niemand das Recht hat unter einem faschistischen Deckmantel aus Gesetz und Religion in fremdes Leben einzugreifen!

Ich will das sich mein Gesicht in eure Köpfe einbrennt!

Ich will nicht länger davon laufen!

Ich will meinen Teil zur Revolution der Ausgestossenen beitragen!

Ich will R A C H E !

Ich habe darüber nachgedacht, dass die meisten der Schüler die mich gedemütigt haben schon von der GSS abgegangen sind. Dazu habe ich zwei Dinge zu sagen:

1. Ich ging nicht nur in eine klasse, nein, ich ging auf die ganze Schule. Die Menschen die sich auf der Schule befinden, sind in keinem Falle unschuldig! Niemand ist das! In deren Köpfen läuft das selbe Programm welches auch bei den früheren Jahrgängen lief! Ich bin der Virus der diese Programme zerstören will, es ist völlig irrelewand wo ich da anfange.

2. Ein Grossteil meiner Rache wird sich auf das Lehrpersonal richten, denn das sind Menschen die gegen meinen Willen in mein Leben eingegriffen haben, und geholfen haben mich dahin zu stellen, wo ich jetzt stehe; Auf dem Schlachtfeld! Diese Lehrer befinden sich so gut wie alle noch auf dieser verdammten schule!

Das Leben wie es heute täglich stattfindet ist wohl das armseeligste was die
Welt zu bieten hat! S.A.A.R.T. - Schule, Ausbildung, Arbeit, Rente, Tod. Das
ist der Lebenslauf eines "normalen" Menschen heutzutage. Aber was ist eigentlich normal?

Als normal wird das bezeichnet, was von der Gesellschaft erwartet wird. Somit werden heutzutage Punks, Penner, Mörder, Gothics, Schwule usw. als unnormal bezeichnet, weil sie den allgemeinen Vorstellungen der Gesellschaft nicht gerecht werden, können oder wollen. Ich scheiss auf euch! Jeder hat frei zu sein! Gebt jedem eine Waffe und die Probleme unter den Menschen lösen sich ohne jedliche Einmischung Dritter. Wenn jemand stirbt, dann ist er halt tot. Und? Der Tod gehört zum Leben! Kommen die Angehörigen mit dem Verlust nicht klar, können sie Selbstmord begehen, niemand hindert sie
daran!

S.A.A.R.T. beginnt mit dem 6. Lebensjahr hier in Deutschland, mit der Einschulung. Das Kind begibt sich auf seine perönliche Sozialisationsstrecke, und wird in den darauffolgenden Jahren gezwungen sich der Allgemeinheit, der Mehrheit anzupassen. Lehnt es dies ab, schalten sich Lehrer, Eltern, und nicht zuletzt die Polizei ein. Schulpflicht ist die Schönrede von Schulzwang, denn man wird ja gezwungen zur Schule zu gehen.

Wer gezwungen wird, verliert ein Stück seiner Freiheit. Man wird gezwungen Steuern zu zahlen, man wird gezwungen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, man wird gezwungen dies zu tun, man wird gewzungen das zu tun. Ergo: Keine Freiheit!

Und sowas nennt man dann Volksherrschaft. Wenn das Volk hier herrschen würde, hiesse es Anarchie!

WERDET ENDLICH WACH - GEHT AUF DIE STRASSE - DAS HAT IN DEUTSCHLAND SCHONMAL
FUNKTIONIERT!

Nach meiner Tat werden wieder irgendwelche fetten Politiker dumme Sprüche klopfen wie "Wir halten nun alle zusammen" oder "Wir müssen gemeinsam versuchen dies durchzustehen". Doch das machen sie nur um Aufmerksmakeit zu bekommen, um sich selbst als die Lösung zu präsentieren. Auf der GSS war es genauso... niemals lässt sich dieses fette Stück Scheisse von Rektorin blicken, aber wenn Theater- aufführungen sind, dann steht sie als erste mit einem breiten Grinsen auf der Bühne und präsentiert sich der Masse!

Nazis, HipHoper, Türken, Staat, Staatsdiener, Gläubige... einfach alle sind zum kotzen und müssen vernichtet werden! (Den begriff "Türken" benutze ich für alle HipHopMuchels und Kleingangster; Sie kommen nach Deutschland weil die Bedingungen bei ihnen zu hause zu schlecht sind, weil Krieg ist... und dann kommen Sie nach Deutschland, dem Sozialamt der Welt, und lassene hier die Sau raus. Sie sollten alle vergast werden! Keine Juden, keine Neger, keine Holländer, aber Muchels! ICH BIN KEIN SCHEISS NAZI) Ich hasse euch und eure Art! Ihr müsst alle sterben!

Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen !

Weil ich weiss das die Fascholizei meine Videos, Schulhefte, Tagebücher, einfach alles, nicht veröffentlichen will, habe ich das selbst in die Hand genommen.

Als letztes möchte ich den Menschen die mir was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen! Ich bin weg...

Dienstag, November 21, 2006

Zeit-Management

Ich hätte so viel zu schreiben, würd gern so viel noch auf der Seite unterbringen und dies und das und jenes. Leider haushalte ich mit meiner Zeit erstens nicht besonders und zweitens hab ich davon auch zu wenig. Aber so nach und nach. Es würde mir jedenfalls Spaß machen.

Montag, November 20, 2006

google-videos

okay, es ist nicht toll, aber es funktioniert... man muss nur den Link zu einem Janis-Video haben und kann nun alle sehen. Dazu müssen aber auch alle öffentlich und über die Suchmaschine erreichbar sein. Find ich nicht grad dolle.

Fazit: Google-video ist scheiße!!!

videolink

kleines Janis Video

Hola!

Ich teste google-Video. Das Hochladen ist schon mal eine Kathastrophe. Mal sehen, wie es mit der Anbindung an diesen Blogg klappt. Bisher hab ich auch noch keine Übersichtenseite entdeckt, mit der man jemanden zu allen Videos schicken kann. Nur Einzeleinladungen. Das wäre dann doch nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich veröffentliche doch nicht jedes Video einzeln und ich schicke Janis Tanten auch nicht für jedes kurze Filmchen ne Einladung.

Freitag, November 17, 2006

Plätzchenförmchen

Übrigens bin ich seit heute auch im Besitz von Plätzchenausstechern.
Ich glaube ich hab alles, um nun auch welche zu backen und schrecke nicht davor zurück, das auch zu tun. Nur wann ich diese Drohung umsetze, dass kann ich noch nicht sagen. Kommt drauf an, wann ich Zeit und Lust habe. Und ein Rezept.

nasal

Ich bin entsetzt.

Meine Tochter hat heute Abend eine neue Leidenschaft entwickelt:

Essen in ihre Nase stopfen, vorzugsweise mittelalten Gouda.

Als ich es bemerkt habe, habe ich sie ermahnt, keine Dinge in ihre Nase zu schieben. Das kannte sie aber schon vom Nasebohren, es hat sie nicht beeindruckt. Also das Ganze mit mehr Deutlichkeit:

Ich nahm ihre Hände in meine und erklärte es noch mal eindringlich. Anschließend habe ich versucht weiter zu essen und jedes mal, wenn sie dachte, ich seh es nicht, stopfte sie wieder Käse in ihre Nase. Also griff ich dann immer wieder nach ihrer Hand und nölte lautstark
"NEIN", so dass sie jedes mal erschrak. Aber nicht, dass man deshalb aufhört. Auch nicht, wenn das anschließende Naseputzen, das Mami erzwingt, echt unangenehm ist.

Unangenehm ja und zwar für beide... und auch uneffektiv. Zum Glück denkt der Körper selbst auch nach: Mit einem kräftigen Nieser kam noch eine Ladung Käse raus...

Guten Appetit!

Bilder-Blogg


Ja, leute, das wird ein Bilder-Blogg, ich hab nämlich einfach zu wenig Zeit...

... außerdem liebe ich Bilder!!!

Sie zeigen mir, wie ich eigentlich aussehe(n könnte). Klar, ich könnt auch einfach in den Spiegel sehen, aber auf Bildern sieht man anders aus. Ich seh zum Beispiel auf guten Bildern besser aus als in echt (oder ich gefall mir besser als in echt). Ich hab ein verschwommenes Bild von mir selbst, sowohl äußerlich als auch innerlich. Deshalb mache ich viele Bilder von mir und frage auch häufig andere, wie sie mich sehen. Außerdem zeigen Bilder einem auch - wenn man es will - wie wandelbar man ist. Und vor allem, dass man ist.

Und seit ich eine Tochter und eine Digitalkamera habe kann ich das alles noch mehr genießen. Ich halte fest so gut ich kann... und ab nächsten Monat werden die schönsten Bilder auch mal entwickelt werden. Alles andere kann ich virtuell doch so wunderschön erhalten, einfach genial!



Zum Beispiel meine Kleine aufm Töpfchen. Denn Zappa aufm Pott war gestern!


Donnerstag, November 16, 2006

chi chi

Irgendwie hatte ich mir das mit dem Blogg anders vorgestellt... ich wollte schon viel mehr hier losgeworden sein. Mir fehlt aber wie immer die Zeit oder besser gesagt: Vermutlich haushalte ich zu schlecht mit meiner Zeit. Ich bin völlig abgehetzt, nichts ist erledigt, niemand hatte genug von mir *grins* und ich kann mich so langsam aber sicher auf nichts mehr konzentrieren.

Unsere Lieblingserzieherin hatte heute leider ihren letzten Tag. Zum Glück ist es gelungen mit den anderen Eltern zusammen ein fettes Abschiedsgeschenk zu organisieren und außerdem habe ich ihr noch was persönliches geschenkt. Ich hab es noch nicht geschafft zu begreifen, dass sie tatsächlich weg sein soll. Aber zum Glück ist sie nicht ganz aus unserem Leben gegangen: Sie möchte gerne privat mit mir Kontakt halten.

Die neuen Erzieherinnen, die seit gestern in der Krippe sind (Ersatz für unseren Liebling und eine weitere Erzieherin, die vorher schon weg ist), sind nett, aber sie hinterlassen keinen überzeugenden Eindruck. Fachlich trau ich ihnen nichts zu. Und was mich richtig ärgert ist die Kommunikationspolitik der Krippe. Es wird schlicht nicht informiert. Was man erfährt, erfährt man nur, wenn man zwischen Tür und Angel beim Kind-Abholen die Erzieherinnen befragt. Mehrfachen Forderungen nach Elternabenden ist bislang nicht nachgegangen worden... nun ja, wir Eltern nerven halt weiter. Ich warte noch die Nachfrage einer Mutter ab, einen Termin, der eigentlich nur zum basteln angesetzt wurde und wenn dann nichts passiert, erfrage ich beim Träger der Krippe mal die Regelungen zum Thema Elternabende, Elternbeirat usw. Und spreche noch mal mit der Leiterin (kann ich immer besser, wenn ich weiß, was mir zusteht).

Janis denkt nicht mehr, dass sie Mama ist. Sie heißt jetzt "chi chi". Ihr Versuch, "Janis" zu sagen. Dafür ist sie schon fast stubenrein. Ich hatte sie mal versuchsweise am Wochenende auf den Pott gesetzt - ein voller Erfolg für uns beide. Heute hatte Janis zu Hause nicht mal mehr eine Windel an und nichts ist daneben gegangen. Alles fein ins Töpfchen. Ich bin sooo stolz. Bis die Kleine aber mal windelfrei das Haus verlässt wird es noch dauern.

Nun ja, ansonsten wartet auf diesen Blogg noch sehr viel... wenn ich Zeit und Lust habe. Ich drohe es mal an: Neben meiner Schwärmerei für meine Tochter könnte das Aufarbeiten familiärer Geschichten noch auf die gequälten Leseraugen zu kommen... aber wie gesagt: Könnte.

Freitag, November 10, 2006

Wehmütiges

hm, der Tag heute ist doof. Erst hab ich die Nachricht erhalten, dass es einer lieben Freundin nicht gut geht (Geldnot und weitere echt schlimme Sorgen) und danach erfahren, dass Anika, unsere Lieblingserzieherin aus Janis Krippe, gehen wird. Und zwar schon am 16.11.2006. Aber ansonsten hab ich hier gut was hingekriegt, viele Sachen erledigt, die ich lange aufgeschoben hatte. Und nun kümmere ich mich darum, mit den anderen Eltern ein schönes Abschiedsgeschenk für Anika zu organisieren. Und heute Abend gibt es noch mal ein besonderes Highlight: Einen Martinsumzug. Wir haben sogar eine schöne von mir selbstbemalte und selbstgebastelte Laterne, auf die ich sehr stolz bin. Und Martinsumzüge habe ich schon immer geliebt. Als Kind habe ich in Mainz gelebt und da St. Martin der Schutzpatron der Stadt Mainz ist, gab es da - zumindest in meiner Erinnerung - riesige Martinsumzüge und -Feuer, die einfach wunderschön waren. Ach ja... und genau wie im letzten Jahr, wo ich mit meiner Kleinen schon dabei war, werd ich bestimmt wieder vor Rührung heulen. Seit Janis Geburt bin ich nämlich eine gräßliche Sentimentalitäts-Heulerin... bei vielen sehr kleinen Anlässen kullern mir Rührungs-Tränen von den Wangen... aber macht nichts. Ich bemühe mich, mich nicht dafür zu schämen und das als eine gesunde Entwicklung meinerseits anzunehmen.

Donnerstag, November 09, 2006

Wie ich meiner Tochter beibrachte, dass sie Mama heißt.


Auf diesem Bild seht Ihr mein Superbaby, meine kleine Janis (19 Monate). Seit über einem Jahr spricht sie. Ich glaube, ursprünglich ging es mit sieben Monaten los: "Mama". Zeitgleich fing sie auch an, auf Dinge zu zeigen und "da!" zu sagen. Selbst nachts wurde ich dann geweckt mit "Mama", einem Kichern und "da!"... und dabei schlief die Kleine tief und fest!

Es ist inzwischen unglaublich viel dazu gekommen. Essen heißt beispielweise immer "ana", weil sie am liebsten Bananen isst. Das heißt: Sie verlangt auch nach "ana", wenn sie generell hunger hat und gar keine Bananen will. Manchmal sagt sie es nur so zum Spaß. Vielleicht auch, weil es lustig ist, wenn Mama dann die Bananen auspackt, anbietet, auf Verweigerung wieder einpackt und sogleich wieder auspackt... bis sie irgendwann wütend sagt: "So, jetzt reicht's! Du kriegst die nächsten drei Wochen keine Bananen mehr!", um sie dann gleich wieder auszupacken um nicht den Hungertot der eigenen Tochter zu riskieren, die sogleich wieder verneint, kaum, dass sie die Banane in der Hand hat.

Vor ein, zwei Monaten war ich unendlich stolz, als meine Tochter - kaum, dass ich ihr das Wort vorgestellt habe - "Kacka" sagte. Anfangs sagte sie das nur, wenn auch tatsächlich Kacka kam. Stolz träumte ich schon davon, sie künftig aufs Töpfchen zu setzen. Leider war sie für den Toiletteneinsatz zu klein und das Töpfchen, das eine Freundin sofort begeistert spendierte lies mit selbiger drei Wochen auf sich warten. Als die um waren, war mit "Kacka" das gleiche passiert wie vorher mit "Auto". Es war ein universelles Wort geworden. So, wie vorher alles "Auto" war, war jetzt eben alles "Kacka". "Auto" war übrigens auch eines ihrer ersten Worte und inzwischen sind auch nur noch Dinge, die sich bewegen, Autos: Fahrräder, Schiffe, Züge, Laster und natürlich Autos. Das mit dem Kacka hat sich inzwischen auch wieder gegeben.

Es gibt darüber hinaus noch so vieles: Es gibt "Talla", früher "Tajo" und in Wahrheit Tamo, unser Kater. "Katze" gibt es auch, außerdem "WauWau" (Hund), "Kuh", "Schuh", "Muh" (Geräusch, das die Kuh macht), "hallo", "aminada?" (Ist Amina da?), "alla" (alle), "fertig", "Wasser", "tschö" (Tschüß), "tinken" (Trinken), "Ente", "Amina" (Janis Lieblingsfreundin), "nein", "mein", "nein, meiner" "Käse", "jaja" (Ausdruck von Langeweile /Als Antwort auf Erwachsene, die Blödsinn erfragen oder als Zwischenruf an endlos labernde Mütter) "Keks", "Pipi", "lala" (Musik), "Tortu" (mein Freund Torben) usw usf... es gibt sehr viele Wörter, die meine Tochter mehr oder weniger deutlich sagen kann.

Als dieses Jahr der Sommer begann bewies mir meine kleine Super-Janis auch, dass sie alles versteht. "Der Schnuller gehört dem Denniz. Bring den Schnuller mal zum Denniz". Sie tat es. Wie vieles anderes. Aber natürlich nur unter der Einschränkung, dass sie auch gerade Lust dazu hat. Außerdem fing sie an, Antworten zu geben, mit Gesten und Sprache. Selbst das Wort "scheiße" hat sie schon korrekt angewandt, also genau so wie ich: Als Fluch, wenn einem mal was nicht passt.

Eines Tages sitzen wir auf dem Spielplatz und eine andere Mutter fragt mich, ob Janis schon ihren Namen sagen kann. Ich glotze erst mal doof. Und dann fragt sie ganz stolz ihre Tochter: "Wie heißt Du?" und die Kleine antwortet "Isa!". Natürlich ist das alles nur Dressur und die Kleine versteht gar nicht den Sinn dessen, was sie sagt. Und Isa kann nicht mal zeigen, wo ihre Augen, ihre Nase, ihr Mund, ihre Stirn, ihre Haare, ihre Hände, Beine, Füße, Arme, Bauch usw. sind. Trotzdem ist klar: Ich muss Janis auch dressieren.

Die "Aua"-Phase kam dazwischen. Janis schrie die ganze Nacht, sagte tagsüber dauernd "Aua" und reagierte nicht auf meine besorgte Nachfrage, ob und wo ihr was weh tut. Zig Besuche bei der Kinderärztin führten irgendwann, als ich schon gar nicht mehr damit rechnete auch zu einer Mittelohrenentzündung inkl. sich an die Ohren fassen und Fieber. Bisher gab es sogar nur eine Wiederholung der Mittelohrenentzündung, scheint wirklich kein Spaß zu machen.

Letztes Wochenende war es aber endlich so weit: Janis sollte lernen, dass sie Janis heißt. Schließlich kann sie auch die Namen der anderen Kinder oder kann zumindest auf das Kind zeigen, dessen Namen gerade gesagt wird. Also fragte ich endlich: "Wie heißt Du?" und gab - da keine Reaktion kam - auch die Antwort: "Janis". Das wiederholte ich ein paar mal. Ich traf auf interessiertes Unverständnis. Also zeige ich mir auf die Brust und sage: "Ich: Mama". Schnellstmöglich zeige ich auf Janis Brust und sage: "Du: Janis". Ich fand, dass das zu sehr an Tarzan und Jane erinnert und beschloss, mehr Wörter zu verwenden: "Ich, ich bin Mama und Du, Du bist Janis" und zeigte auf mich und die Kleine. Das Ergebnis: Interessiertes Unverständnis, außerdem tippte sich mein Kind plötzlich selbst auf die Brust und sagte stolz: "Mama". Ne neeee, also hab ich noch mehr Wörter darauf verwandt und erklärt, dass ich die Mama bin und Kiana heiße und sie das Baby ist und Janis heißt, dass das ihr Name ist... nun versuche ich es seit Tagen, aber meine Tochter ist nun überzeugt davon, dass Sie Mama heißt.

Außerdem weiß sie nun, dass ich "Kina" (also Kiana) bin. Ein mal wurde ich nun morgens auch schon mit meinem korrekt gesprochenen Namen geweckt. Aber da gab es bisher noch nicht mal den Versuch, Janis zu sagen. Nicht mal ein "dsch" kam raus. Dabei hört sie doch schon über ein Jahr auf diesen Namen! Aber selbst sagen? Nö.

Jetzt werde ich das erst mal aufgeben und mich bemühen, ihr beizubringen, dass sie nicht die Mama ist, ehe sie auf die Idee kommt, mich um acht ins Bett zu bringen.

Job-Center sind geil auf Besuch!

Irgendwie scheint der Rhein-Main-Jobcenter entgegen aller anderslautenden Aussagen doch viel, viel Zeit zu haben und vor allem viel Bock auf Besuch. Nun ja, vielleicht sogar nur Bock auf Besuch. Scheint seine BG-Nummern richtig lieb zu haben, der Laden.

Aktuell geht es darum, dass ich mit der Mainova, meinem Strom- und Wärmeanbieter regelmäßig Probleme bekomme, weil der Rhein-Main-Jobcenter nicht pünktlich überweist.

Mit der Mainova lässt sich das super regeln: Ein Anruf, man hat sofort ne kompetente Mitarbeiterin dran und erledigt. Mit dem Rhein-Main-Jobcenter ist das nicht ganz so einfach. Viele Anrufe, man erreicht niemanden. Nun kam ich unerlaubterweise an die direkt-Durchwahl einer Sachbearbeiterin. Die ist natürlich auch sofort panisch geworden... woher ich denn ihre Nummer hätte? Nun ja, ich hab mich halt so durchgefragt, log ich ihr vor. Das hat sie nicht beruhigt. Nein, und sie könne mir auch nicht helfen, denn ich gehöre mit meinem F-Nachnamen gar nicht in ihren Zuständigkeitsbereich. Die Nummer der Zuständigen könne sie mir auch nicht geben, das dürfe sie gar nicht. Und überhaupt, sie hätte gerade eine Klientin bei sich, die nun leider da sitzen und warten müsse. Dessen völlig ungeachtet hat sie mir als nächstes lange und ausführlich erklärt, dass ich am besten vorbeikomme und mich persönlich zu den Zuständigen durchfrage. Dass der Sachverhalt, den ich zu klären habe, eigentlich eine Kleinigkeit ist, sei dabei ganz unerheblich. Dass ich mit einem Kleinkind keine Lust habe, erst mal 1 1/2 Stunden Fahrt zum Jobcenter zurück zu legen, um dann dort zu warten und das alles nur wegen ein paar Fälligkeitsterminen, die vom Amt einzuhalten wären... nein nein, vorbeikommen sei am Besten.

Alternativ könnte ich auch vorbei kommen, warten, mich an der Information der Nummer des zuständigen Sachbearbeiters aus der Leistungsabteilung klug fragen und dann wieder heim und anrufen. Klaro, ich hab ja nichts besseres zu tun. Schon gar nicht mit einem Kleinkind und eine läppischen Hin- und Rück-Fahrtzeit von gerade mal je 3 Stunden zum Jobcenter. Ja ja, die faulen Arbeitslosen. Da haben die einfach keinen Bock ihre arbeits- und deshalb wertlose Freizeit im Wartezimmer des Jobcenters zu verbringen. Das ist wirklich nicht schön. Dabei hätten die sicherlich gerne genervte, kreischende Kleinkinder da rumrennen. Und die anderen Wartenden erst, die vielleicht auch einfach nur eine Kleinigkeit zu regeln möchten.

Ich hab der Frau erst mal nicht geglaubt und es weiter probiert. Ich hatte Glück!!! Nach Tagen des ergebnislosen dort-anrufens ging mal nicht ein Anrufbeantworter ran sondern eine Frau von der Information. Ich hab die Nummer der zuständigen Sachbearbeiterin (oder wenigstens keine andere als die, die ich nach Hinfahrt und Wartezeit dort bekommen hätte) und kann nun jemanden als Zuständig identifizierten anrufen. Oder ich versuche es entgegen der Empfehlung mal mit einem Schreiben. Wobei ich da tatsächlich schon die Erfahrung gemacht habe, dass die nichts bewirken und grundsätzlich auch jedes Schriftstück, das man hinschickt verloren geht... egal, irgendwann krieg ich das noch geregelt. Und zwar so nebenbei. Ich werde nicht da hin fahren!

Und die Zeit, die ich dann gespart habe, die werde ich nutzen, um meine Englisch-Kenntnisse wieder aufzufrischen und auch meine sonstigen beruflichen Kenntnisse. Das ist nämlich zum Beispiel etwas, was ich mit meiner wertlosen assi-Arbeitslosen-Freizeit gerne mache. Sofern mein lautstarktes Kleinkind ausnahmsweise in der Kinderkrippe ist.

Mittwoch, November 08, 2006

hm, ich mach es doch

Hallo,

ja ja, ich weiß, ich fang aber spät an zu bloggen, wie uncool. Das liegt daran, dass ich bisher zu cool zum bloggen war, weil ich grundsätzlich erst mal alle Trends blockiere. Und außerdem, weil ich immer fand, dass ich einfach nicht so wichtig bin, dass ich mich der Welt mitteilen müsste. An diesem Gedanken hat sich letztlich nichts geändert. Ich brauch den Blogg aber jetzt doch, weil im Moment bei mir sehr viel passiert und ich hoffe, dass ich den Blogg als Tagebuch nutzen werde.

Und auch, weil mich die Reiseberichte einer Freundin darauf brachten, dass es eigentlich super super schade ist, dass ich die vielen Erinnerungen seit der Geburt meiner Tochter nie aufgeschrieben habe (ich hatte es immer vor, aber...). Vielleicht ändert sich das mit diesem Blogg von heute an. Wenigstens ein bisschen wäre schön. Sicher: Die Erinnerungen hat man auch im Kopf. Aber nicht immer präsent.

Nun ja, es wäre schön. Und es ist ja auch niemand gezwungen, sich meine kleine einfache Gedanken- und Gemütswelt reinzuziehen.

Kiana